Robert Pfleger-Forschungspreis

Der Satzung der Doktor Robert Pfleger-Stiftung entsprechend wird ihr Stiftungszweck unter anderem durch die Vergabe eines wissenschaftlichen Preises im Abstand von zwei Jahren verwirklicht. Mit einem Betrag von € 50.000 handelt es sich dabei um einen bedeutenden Preis im deutschen Medizinbereich.

Dem Ansinnen des Stifters folgend wird die medizinische Grundlagenforschung für das Wohl der Menschen und die Weiterentwicklung der Gesellschaft als unabdingbar betrachtet. Als mittelständisches Unternehmen ist die Dr. R. Pfleger Chemische Fabrik GmbH, das Lebenswerk des Stifters, aufgrund ihrer Größenordnung heute hierzu strukturell nicht mehr in der Lage. Die Stiftung zeichnet deshalb stellvertretend Angehörige anderer Institutionen aus, die einen gewichtigen Beitrag in der medizinischen Grundlagenforschung erarbeitet und so der Gesellschaft verantwortlich und nachhaltig gedient haben.

Nach der Vergabe-Ordnung für den Robert Pfleger-Forschungspreis kommen herausragende wissenschaftliche Leistungen aus dem Themenbereich „Grundlagen und Perspektiven der Medizin“, insbesondere grundlegende Konzepte mit zukunftsweisenden Denkanstößen auf allen Gebieten der Medizin (Grundlagenforschung und klinische Forschung zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Krankheiten) zur Auszeichnung in Betracht. Der Preis wird an Einzelpersonen oder an ein Forscherteam verliehen.

Über die Vergabe entscheidet der Stiftungsrat aufgrund der Empfehlungen des von ihm bestellten Wissenschaftlichen Beirates. Eine Bewerbung um den Preis (im Sinne eines Wettbewerbsverfahrens) ist nicht möglich. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören derzeit an:

  • Univ.-Prof. Dr.Dr. Gerd Geißlinger, Frankfurt (Vorsitzender)
  • Prof. Dr. Michel Eichelbaum, Stuttgart
  • Univ.-Prof. Dr. Roland Gugler, Karlsruhe
  • Prof. Dr. Helmut Sies, Düsseldorf
  • Prof. Dr.Dr. Ernst Mutschler, Mainz
  • Prof. Dr. Angelika Vollmar, München

 

   
 
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