Die Stiftung

Durch testamentarische Verfügung vom 19. Juli 1970 hat Dr. Robert Pfleger bestimmt, dass seine Pharmazeutischen Unternehmen sowie alle seine weiteren Vermögenswerte in eine Stiftung eingebracht werden sollen. Mit der Erfüllung der Regularien des Bayerischen Stiftungsgesetzes erfolgte die staatliche Genehmigung und mithin die Stiftungserrichtung am 24. September 1974.

Die Doktor Robert Pfleger-Stiftung ist eine gemeinnützigen Zwecken dienende Stiftung in privater Unternehmensträgerschaft. Mit der Entscheidung für die Rechtsform als „rechtsfähige öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts“ wurde in der Zeit der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts ein vergleichsweise seltenes, damals noch auf wenigen Erfahrungen beruhendes Stiftungsmodell gewählt. Es leitet sich ab aus dem testamentarisch verfügten Wunsch von Dr. Robert Pfleger, dass die Stiftung seine Pharmaunternehmen in seinem Sinne verantwortlich weiterführen solle. Die Dr. R. Pfleger Chemische Fabrik GmbH wurde damit Teil des Grundstockvermögens der Stiftung. Neben der Förderung gemeinnütziger Zwecke übt diese deshalb, unterstützt von einem Verwaltungsrat, die Eigentümerfunktion über das Unternehmen aus.

Die Wahrnehmung der daraus resultierenden Aufgaben und der Verantwortung hierfür obliegt nach der Stiftungssatzung dem Stiftungsrat.

Aufgrund ihrer Rechtsform unterliegt die Stiftung der Aufsicht durch die Regierung von Oberfranken sowie der der einschlägigen Finanzbehörden.

 

   
 
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